Die Anforderungen an die Qualifikation der Fachkräfte, die über die anerkannten Entwicklungsdienste in Projekte und Programme von Partnerorganisationen vermittelt werden, sind sehr hoch. Nicht nur mehrjährige Berufserfahrung sondern auch entwicklungspolitisches und soziales Engagement, interkulturelle Sensibilität und Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. In besonderen Positionen ist inzwischen auch Auslandserfahrung eine selbstverständliche Grundlage für die Mitarbeit.
Für Berufsanfänger gibt es bisher nur wenige Möglichkeiten, in der Entwicklungszusammenarbeit praktische Erfahrungen zu sammeln. Als Ergänzung zu den „alten Hasen“ ist es aber sinnvoll, junge Menschen mit innovativen Ideen und aktuellen Methodenkenntnissen einzusetzen.
Die anerkannten Entwicklungsdienste haben deshalb in den letzten Jahren Programme entwickelt, die es jungen Berufsanfängern ermöglichen, erste Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit zu sammeln.
Dazu gehören:
Das Traineeprogramm der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH)
Das Nachwuchsförderungsprogramm des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED)
Das Programm PV24 des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED)
Weitere Informationen:
Übersicht des AKLHÜ: "Nachwuchsförderungsprogramme deutscher und internationaler Organisationen" mit Kontaktdaten verschiedener Anbieter (download 97 KB)