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Der Internationale Freiwilligendienst für unterschiedliche Lebensphasen (IFL)

In dem neuen  Freiwilligendienst "Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen" (IFL) können sich Menschen aller Altersgruppen für 3 bis 24 Monate in gemeinnützigen Projekten im Ausland engagieren.

Das Besondere an diesem Freiwilligendienst ist seine generationsübergreifende Ausrichtung: denn Freiwilligendienste sind bislang vor allem eine Sache für junge Leute, die vor der Berufstätigkeit Auslandserfahrungen sammeln und dabei etwas sinnvolles tun möchten. Das IFL-Projekt hingegen richtet sich an alle Altersgruppen.

Die Tätigkeitsfelder sind vielseitig: Viele Einsätze sind im sozialen Bereich angesiedelt, aber auch im politischen und ökologischen Bereich oder im Bildungswesen. Träger sind Organisationen und Verbände aus dem Bereich der internationalen Entwicklungs- und Freiwilligendienste, die jeweils unterschiedliche thematische oder geographische Schwerpunkte haben. Die Einsätze sind weltweit in derzeit etwa 50 Ländern möglich.

Das IFL ist ein Modellprojekt, das im Sommer 2005 gestartet wurde. Finanziert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“.


Voraussetzungen:
Mit dem IFL soll neuen Zielgruppen in unterschiedlichen Lebensphasen der Zugang zum Freiwilligendienst eröffnet werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Diensten, die sich hauptsächlich an junge Menschen bis 26 Jahre richten, sind hier auch ältere Menschen aufgefordert, sich zu beteiligen. Ein beruflicher Hintergrund spielt keine Rolle, vielmehr steht das soziale Engagement im Vordergrund.


Vorbereitung:
Die Freiwilligen werden vor ihrer Ausreise in einem mehrtägigen Seminar auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Ausgestaltung dieser Vorbereitung ist je nach Trägerorganisation unterschiedlich.


Leistungen:
Vor Beginn des Dienstes wird eine schriftliche Dienstvereinbarung zwischen den Freiwilligen und der Trägerorganisation geschlossen. Die Freiwilligen erhalten eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung und die Träger übernehmen die Gewähr für notwendige Sicherheitsstandards hinsichtlich der Platzierung der Freiwilligen an ihren Dienstorten. Unterkunft und Verpflegung sind ebenfalls sichergestellt. Über den geleisteten Freiwilligendienst erhalten die Teilnehmer/innen von den Entsendeorganisationen eine Bescheinigung, die Art und Umfang der Mitarbeit beschreibt.

Die Beteiligung am IFL ist nicht kostenlos. Das IFL als Gesamtprogramm wird zwar vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert, die Freiwilligen müssen dennoch einen Eigenbeitrag leisten. Dieser ist in seiner Höhe abhängig von der Entsendeorganisation, dem Land und der Einsatzstelle. Einige der Entsendeorganisationen ermuntern ihre Teilnehmer/innen, einen Unterstützerkreis aufzubauen. Das heißt, Menschen und Institutionen in ihrer Umgebung zu finden, die sich an der Finanzierung des Auslandsaufenthaltes beteiligen.


Rückkehr:
Alle Trägerorganistionen des IFL bieten für die zurückgekehrten Freiwilligen Rückkehrseminare an. Die Inhalte sind nicht übergreifend festgelegt. Sie variieren je nach Organisation.


Weitere Informationen:

Faltblatt "Freiwilligendienste weltweit und generationsübergreifend" mit Kontaktdaten der beteiligten Trägerorganisationen und Kurzdarstellung des Programmes (download 372 KB)

Internet: Website des IFL